VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Das Forum zu pĂ€dagogischen Fachthemen bietet einen Ort des Austauschs der raum- und zeitunabhĂ€ngig von FachkrĂ€ften, Eltern, TrĂ€gervertreterInnen und der interessierten Fachöffentlichkeit genutzt werden kann. Fragen, Probleme, Lösungen, Informationen, Kritik und Lob zur Kindertagesbetreuung in Brandenburg haben hier einen Platz. FĂŒr das Ziel, den Kindern bestmögliche Entwicklungschancen zu eröffnen und dafĂŒr zu einer Partnerschaft aller am Erziehungsprozess Beteiligten beizutragen, sollen hier pĂ€dagogische Themen behandelt werden.

Moderator: Detlef Diskowski

KamikatzE
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VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon KamikatzE » 02.04.2016, 18:34

Die Zusammenarbeit der Schule und der Horteinrichtung in einer "VerlĂ€sslichen Halbtagsschule" in Brandenburg steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen, da HorterzieherInnen schon in der Schulzeit, ab 11:30 Uhr Betreuungsanteile ĂŒbernehmen, jedoch die Schule den Bildungs- und Erziehungsauftrag bis 14:00 Uhr hat. Erst nach 14:00 Uhr greifen die 4 oder 6 Stunden VertrĂ€ge der Eltern mit der Horteinrichtung, in der Stadt Potsdam ist das ein umstrittenes Thema, da manche Eltern ihre Kinder gerne um 14:00 Uhr abholen möchten und damit eine Hornbetreuung nicht notwendig ist. Die Schule bietet außerdem eine Freizeitangebot, z.B. auch von Externen, die ab 14:00 Uhr Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Themen anbieten, Kinder ab der Klasse 1 können diese Angebote nutzen und werden somit bis 15:00 Uhr oder sogar 16:00 Uhr betreut, der Hort verliert dadurch seinen Aufgabenbereich. In PM oder im Havelland sind die Gemeinden die TrĂ€ger fĂŒr die Horteinrichtungen, in der Stadt sind es private TrĂ€ger, die somit ihre Aufgabe klar gefĂ€hrdet sehen. Bei den anstehenden Aufgaben fĂŒr die LehrkrĂ€fte, BeratungsgesprĂ€che, eigene AGs, Konferenzen, AusschĂŒsse... gibt es kein Zeitfenster, fĂŒr eine Arbeit, nachmittags im Hort. So war das einmal gedacht, die ErzieherInnen gehen mit in den Unterricht, die LehrerInnen gehen nachmittags in den Hort, leider ist das nicht umzusetzen.
Ich freue mich, wenn dieses Thema diskutiert wird.

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Detlef Diskowski
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon Detlef Diskowski » 03.04.2016, 11:52

Hallo Kamikatze, herzlich willkommen im neuen Forum, und vielen Dank den ersten Beitrag ......
und dann machen Sie gleich so ein wichtiges und schwieriges Thema auf. Ich antworte mal IN Ihrem Beitrag, weil Sie viele verschiedene Aspekte ansprechen und hoffe, dass es weitere BeitrÀge zu dem Thema gibt:
KamikatzE hat geschrieben:Die Zusammenarbeit der Schule und der Horteinrichtung in einer "VerlÀsslichen Halbtagsschule" in Brandenburg steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen,
Das sehe ich auch so. Es ist eine Form, die in einigen Teilen neben dem KitaG existiert und durch Vereinbarungen und durch die VVGanztag (die nur fĂŒr die Schulen bindend sind) bestimmt wird. Allerdings gibt es einige AusfĂŒhrungshinweise in einer Reihe von wichtigen Materialien, die Sie in der unteren HĂ€lfte dieser Seite finden: http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.143109.de

KamikatzE hat geschrieben:da HorterzieherInnen schon in der Schulzeit, ab 11:30 Uhr Betreuungsanteile ĂŒbernehmen, jedoch die Schule den Bildungs- und Erziehungsauftrag bis 14:00 Uhr hat. Erst nach 14:00 Uhr greifen die 4 oder 6 Stunden VertrĂ€ge der Eltern mit der Horteinrichtung,
Das ist so nicht zutreffend - jedenfalls entspricht es nicht den Vorgaben. In dem Informationsschreiben von 2012, das auf der genannten Internetseite dokumentiert ist, wird das noch einmal differenziert dargestellt

KamikatzE hat geschrieben:in der Stadt Potsdam ist das ein umstrittenes Thema, da manche Eltern ihre Kinder gerne um 14:00 Uhr abholen möchten und damit eine Hornbetreuung nicht notwendig ist. Die Schule bietet außerdem eine Freizeitangebot, z.B. auch von Externen, die ab 14:00 Uhr Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Themen anbieten, Kinder ab der Klasse 1 können diese Angebote nutzen und werden somit bis 15:00 Uhr oder sogar 16:00 Uhr betreut, der Hort verliert dadurch seinen Aufgabenbereich.
Es war bei der Entwicklung des gemeinsamen Angebotes von VHG und Hort auch unsere Annahme, dass eine Reihe von Eltern mit dem Angebot der Schule und einiger begleitender AGs zufrieden sein wĂŒrden. Aber ich finde auch, dann wĂ€re das auch in Ordnung. Wenn Kinder nicht mehr brauchen, dann muss man sie nicht im Hort festhalten. Der Hort hĂ€tte immernoch genĂŒgend Gelegenheit seine speziellen Kompetenzen zu entfalten (s. die Hortbausteine hier in diesen Foren).
TatsĂ€chlich aber hat sich landesweit das Angebot des Hortes massiv ausgeweitet. Heute sind ĂŒber 60%!!!! aller brandenburgischen Kinder im Grundschulalter in Horten. Das ist ein Aufwuchs um 14%-Punkte gegenĂŒber dem Zeitpunkt der EinfĂŒhrung dieses Modells. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass der Hort seiner Funktionen beraubt wird.

KamikatzE hat geschrieben: In PM oder im Havelland sind die Gemeinden die TrĂ€ger fĂŒr die Horteinrichtungen, in der Stadt sind es private TrĂ€ger, die somit ihre Aufgabe klar gefĂ€hrdet sehen. Bei den anstehenden Aufgaben fĂŒr die LehrkrĂ€fte, BeratungsgesprĂ€che, eigene AGs, Konferenzen, AusschĂŒsse... gibt es kein Zeitfenster, fĂŒr eine Arbeit, nachmittags im Hort. So war das einmal gedacht, die ErzieherInnen gehen mit in den Unterricht, die LehrerInnen gehen nachmittags in den Hort, leider ist das nicht umzusetzen.
Dass es nicht umzusetzen ist, bezweifle ich. Das es schwierig ist, sehe ich auch. Warum aber fĂŒhren Sie nur die Belastungen der LehrkrĂ€fte fĂŒr BeratungsgesprĂ€che etc. und nicht die der HorterzieherInnen?
Das Modell funktioniert tatsĂ€chlich nur wenn Schule und Hort auf gleicher Augenhöhe, mit gleichen Rechten und Pflichten im Interesse der Kinder den "Lebens- und Lernort" gemeinsam gestalten. Siehe hierzu Ziffer 8 Abs. 3 der VV-Ganztag: "Wird an verlĂ€sslichen Halbtagsschulen Personal des TrĂ€gers der Kindertagesbetreuung aufgrund der Kooperationsvereinbarung in der Betreuungszeit nach Absatz 1 tĂ€tig, stellen die Schulen grundsĂ€tzlich einen entsprechenden Ausgleich durch Angebote der Schule außerhalb des Zeitraumes der verlĂ€sslichen Halbtagsschule sicher." Es geht also um gegenseitige UnterstĂŒtzung.
Ich stimme Ihnen zu, dass eine gesicherte rechtliche Grundlage fĂŒr die Kooperation wĂŒnschenswert wĂ€re. Neben der VVGanztag wĂ€re dies auch durch eine Anpassung des KitaG nötig. Diese wurden auch von den kommunalen SpitzenverbĂ€nden gefordert - allerdings ist dann das Land fĂŒr alle entstehenden Kosten allein in der Verantwortung. Das macht Änderungen schwer.

KamikatzE hat geschrieben:Ich freue mich, wenn dieses Thema diskutiert wird.
Das wĂŒnche ich mir auch und danke noch einmal, dass Sie dieses Thema aufgemacht haben.
Es grĂŒĂŸt freundlich
Detlef Diskowski

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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon KamikatzE » 03.04.2016, 17:52

Hallo Herr Diskowski, vielen Dank fĂŒr die wichtigen Zusatzinformationen. NatĂŒrlich ist es richtig, dass die ErzieherInnen ebenso ein Zeitfenster fĂŒr Beratung, Konferenzen und HilfeplangesprĂ€chen etc. benötigen. Diese BeratungsgesprĂ€che werden auch zum grĂ¶ĂŸten Teil gemeinsam mit den LehrkrĂ€ften durchgefĂŒhrt.Wir arbeiten an unserer Schule auf Augenhöhe, Ausnahmen gibt es leider ĂŒberall :cry:
Vielleicht ist es auch an unserer Schule besonders schwierig, da wir das Flexsystem favorisieren, die Teilungsstunden und die ILZ Stunden dafĂŒr benötigen, um Unterricht bis 14:00 Uhr hinzubekommen. NatĂŒrlich werden im Nachmittagsbereich AGs durch die LehrerInnen angeboten , neu ist mir, dass die freien Ressourcen des Hort genutzt werden können, um auch Nichthortkindern Angebote zu unterbreiten. Jede Abmeldung bei unserem Hort heißt auch gleich weniger Erzieherstunden.(siehe: Ganztagsangebote im Primarbereich 2012, Seite 2 a).Gibt es da Redebedarf am berĂŒhmten Runden Tisch? :?
Es grĂŒĂŸt KamikatzE

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Detlef Diskowski
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon Detlef Diskowski » 03.04.2016, 19:15

Hallo KamitkatzE (jetzt habe ich es wohl richtig geschrieben ;),

KamikatzE hat geschrieben:Hallo Herr Diskowski, vielen Dank fĂŒr die wichtigen Zusatzinformationen. NatĂŒrlich ist es richtig, dass die ErzieherInnen ebenso ein Zeitfenster fĂŒr Beratung, Konferenzen und HilfeplangesprĂ€chen etc. benötigen. Diese BeratungsgesprĂ€che werden auch zum grĂ¶ĂŸten Teil gemeinsam mit den LehrkrĂ€ften durchgefĂŒhrt.Wir arbeiten an unserer Schule auf Augenhöhe, Ausnahmen gibt es leider ĂŒberall :cry:
Vielleicht ist es auch an unserer Schule besonders schwierig, da wir das Flexsystem favorisieren, die Teilungsstunden und die ILZ Stunden dafĂŒr benötigen, um Unterricht bis 14:00 Uhr hinzubekommen.

Es kann schon sein, dass die zusÀtzlichen Lehrerwochenstunden knapp bemessen sind, das will und kann ich nicht bewerten. Aber sie sollten dazu dienen, dass die Schule grundsÀtzlich aus eigener Kraft die Zeit bis 13:30 (bei Ihnen offenbar 14:00) abdecken soll.
KamikatzE hat geschrieben:NatĂŒrlich werden im Nachmittagsbereich AGs durch die LehrerInnen angeboten , neu ist mir, dass die freien Ressourcen des Hort genutzt werden können, um auch Nichthortkindern Angebote zu unterbreiten.

Da also die Schule zusĂ€tzliche Lehrerwochenstunden (LWS) zur GewĂ€hrleistung der verbindlichen Zeiten bekommen hat, sind rechnerisch beim Hort freie ArbeitskapazitĂ€ten entstanden. Es wurde bei Antragstellung auf VHG mit den JugendĂ€mtern und den Gemeinden (ist in Potsdam dasselbe) vereinbart, dass diese die freien KapazitĂ€ten durch die kĂŒrzeren Betreuungszeiten und womöglich Abmeldungen (wenn Eltern das Angebot ohne Hort reicht) nicht in PersonalkĂŒrzungen umsetzen, sondern dem Hort belassen. Dieser sollte damit Angebote fĂŒr Nichthortkinder machen.
KamikatzE hat geschrieben:Jede Abmeldung bei unserem Hort heißt auch gleich weniger Erzieherstunden.(siehe: Ganztagsangebote im Primarbereich 2012, Seite 2 a).

Genau das sollte damit vermieden werden!
KamikatzE hat geschrieben:Gibt es da Redebedarf am berĂŒhmten Runden Tisch? :?
Es grĂŒĂŸt KamikatzE

Offenbar ja. Meine Darstellung oben heißt doch unter dem Strich: Das Land zahlt durch die Mehr-LWS eine Ausweitung des Angebots. WER dies dann von den Kooperationspartnern erbringt und wie die sich die Arbeit austeilen, geht nur die beiden etwas an. Es ist aber mehr (Landes-)Geld im System als vorher mit dem man mehr machen kann.
Manche Schulen nutzen das fĂŒr sich; verbessern ihr Vormittagsangebot oder entlasten sich, weil der Hort einspringt. Dann kommt aber kein zusĂ€tzliche Angebot zustanden. Manchmal nehmen vielleicht auch Kreis und Gemeinde Geld durch Abmeldungen (oder BetreuungszeitverkĂŒrzungen) aus dem System raus. .... und wie ich in meiner vorherigen Mail schrieb: Wir haben uns alle verkalkuliert: Statt weniger Hortkinder durch die Schulangebote und die AG-Angebote von weiteren Kooperationspartnern haben wir nun MEHR Hortkinder.
Es ist also tatsĂ€chlich Zeit, die Gesamtkonstruktion zu ĂŒberdenken. Mir scheint inzwischen, dass diese Konstruktion auch zu fehleranfĂ€llig ist; weil sie sehr komplex ist; weil sie die Bereitschaft und FĂ€higkeit zu einer Kooperation auf gleicher Augenhöhe voraussetzt; weil sie den Hort zur Reservebank der Schule werden lĂ€sst, wenn dieser nicht die Bedeutung informeller Bildungsprozesse zur Geltung bringen kann ...
Aber Redebedarf gibt es wohl auf allen Ebenen.
Es grĂŒĂŸt freundlich
Detlef Diskowski

(10/1991 - 2/2016 Referatsleiter Kita im MBJS)

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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon KamikatzE » 09.04.2016, 15:48

Guten Tag Herr Diskowski,

nach einer gemeinsamen Diskussionsrunde der Schule und des Hortes auf Leitungsebene, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass das Thema VHG in Potsdam nochmal wieder neu bearbeitet werden muss. Wie können wir das, eventuell mit Ihrer Hilfe wieder zum Thema machen, haben Sie dazu Ideen, ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen, es grĂŒĂŸt Sie KamikatzE

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Detlef Diskowski
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon Detlef Diskowski » 09.04.2016, 18:18

Hallo KamikatzE,
schön, dass Sie sich fĂŒr das Thema so engagieren. :D
soll das eine Diskussionsrunde EINER Schule mit EINEM Hort sein, oder wollen Sie ein Diskussion der Schulen in Potsdam mit den Horten initiieren? Im ersten Fall ist es eine Diskussion um, die ganz konkreten Sachverhalte und Bedingungen; im zweiten Fall sollten Schulamt und Jugendamt eingebunden werden.
Wir hatten im Kita-Referat des MBJS mal eine PrĂ€sentation mit den GrundzĂŒgen des Konzepts und den Ergebnissen von zwei Evaluationen zusammengestellt. Da das öffentlich prĂ€sentiert wurde, ist das also auch allgemein zugĂ€nglich und ich fĂŒge PrĂ€sentation mal hinzu. (Leider kann ich die Reihenfolge nicht korrigieren; die erste Folie ist hier die letzte ...usw.)
Andere Fragen, wie die einer persönlichen UnterstĂŒtzung, sollten wir direkt ĂŒber die Funktion "private Nachrichten" oder als Mail an detlef@diskowski.de klĂ€ren.
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Folie Nr. 17
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Folie Nr. 16
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Folie Nr. 6
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Folie Nr. 1
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Es grĂŒĂŸt freundlich
Detlef Diskowski

(10/1991 - 2/2016 Referatsleiter Kita im MBJS)

KamikatzE
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon KamikatzE » 09.04.2016, 18:27

ZunĂ€chst, vielen Dank. Wir werden uns diese Folien anschauen, gern nehme ich Ihr Angebot an, ĂŒber private Nachrichten zu gehen. Vielleicht kann ich den Hortleiter auch ĂŒberreden, seine Sicht auf die VHG einmal deutlich zu machen, mit dem Schulamt und Jugendamt haben wir schon diskutiert. Ich denke, wir mĂŒssen ein neues Konzept erstellen, außerdem ist uns auch klar geworden, dass es manchen LehrerInnen nicht bewusst ist, dass sie an einer VHG unterrichten, :shock:
Herzliche GrĂŒĂŸe
KamikatzE

lysan
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Registriert: 28.04.2016, 11:59

Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon lysan » 28.04.2017, 09:34

Hallo KamiKatze,
gab es inzwischen GesprÀche und VerÀnderungen?
Es wĂŒrde mich sehr interessieren, weil nicht nur in Potsdam die VHG offensichtlich ziemlich zu Lasten der Horte geht...
LG
Lysan

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Detlef Diskowski
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon Detlef Diskowski » 28.04.2017, 12:57

Diese Annahme wird durch die beiden Evaluationen belegt; siehe die Folien 8,9 und 14 meiner PrÀsentation oben.
Es grĂŒĂŸt freundlich
Detlef Diskowski

(10/1991 - 2/2016 Referatsleiter Kita im MBJS)

KamikatzE
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Re: VerlÀssliche Halbtagsschule in Potsdam

Beitragvon KamikatzE » 01.05.2017, 18:54

Hallo Lysan,

melde mich jetzt erst, weil.... seit Februar haben wir eine Steuergruppe gegrĂŒndet, wir raufen uns zusammen und haben jetzt verabredet, dass beide Seiten das machen, was sie wirklich dazu beitragen können, offene Fragen und MissverstĂ€ndnisse werden dem Schulamt und dem Jugendamt vorgelegt.
Klar ist, dass die Lehrer ihre ArbeitsvertrĂ€ge einhalten, ob mit 27 oder weniger Stunden, dazu kommen Fortbildungen, der Neue Rahmenlehrplan, FörderausschĂŒsse, ElterngesprĂ€che und das Schreiben von Konzeptionen, Öffentlichkeitsarbeit, Schulleben (Projekte). Eine Verzahnung kann nur funktionieren, wenn beide Seite auf der Beziehungsebene eine gute Zusammenarbeit lĂ€uft, an unserer Schule arbeiten die Tandems (Erzieher / Lehrer) gut zusammen, da gibt es eher auf der Leitungsebene Verstimmungen, schade eigentlich .
Freue mich ĂŒber weitere Kommentare, danke nochmal fĂŒr die Folien, muss sie nochmal in die Diskussion werfen.

Es grĂŒĂŸe :) Kamikaze


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