Kalkulatorische Miete gemĂ€ĂŸ Kita BKNV

Das Forum "Recht und Struktur" soll helfen Fragen zum Rahmen der Kindertagesbetreuung zu klÀren, ZusammenhÀnge aufzuzeigen, auf rechtliche Bestimmungen hinzuweisen und Lösungswege zu eröffnen.

Moderator: Detlef Diskowski

kryscho
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Re: Kalkulatorische Miete gemĂ€ĂŸ Kita BKNV

Beitragvon kryscho » 05.04.2018, 19:44

Hallo dergolfer94,

die AusfĂŒhrungen auf Seite 13 sind nach meiner Meinung widersprĂŒchlich zu meinem Szenario und auch wiedersprĂŒchlich zu den Aussagen des AG17 Kompendiums, was auf Seite 91 ausfĂŒhrt (im PDF Seiten 93 https://www.liga-brandenburg.de/Kompend ... 898786.pdf):

Werden weitere Erstattungen des öTJH nicht abgezogen, fĂŒhrt dies zur Doppelfinanzierung (einmal durch öTJH und
einmal durch ElternbeitrÀge). Es muss immer gesichert sein, dass Kosten, die TrÀger von der Jugendhilfe erstattet
bekommen, nicht von Eltern getragen werden.


Es darf also nicht passieren, dass ein freier TrĂ€ger sich einmal seine Betriebskosten von der Gemeinde erstatten lĂ€sst und sie dann noch auf die ElternbeitrĂ€ge umlegt. Daher hĂ€tte der freie TrĂ€ger hier wesentlich gĂŒnstigere Betreuungskosten als die Gemeinde, die ihre fiktiven kalk. Mieten direkt auf die Eltern umlegt.

Es heißt Betriebskosten und nicht fiktive Kosten!

Beste GrĂŒĂŸe
kryscho

dergolfer94
BeitrÀge: 89
Registriert: 23.10.2016, 15:00

Re: Kalkulatorische Miete gemĂ€ĂŸ Kita BKNV

Beitragvon dergolfer94 » 05.04.2018, 20:53

Hallo Kryscho,

Die ZuschĂŒsse der Gemeinde an den TrĂ€ger sind keine des öTJH, sagt Herr Baum mit Verweis auf 16(3)KitaG und auf Seite 90 der AG Unterlagen kann man dann ebenfalls lesen, dass diese ZuschĂŒsse nicht abzuziehen sind.

Das typische Problem ist leider, dass die Kommune nicht versteht, dass sie links vom Tisch Gemeinde und rechts des selben eben TrÀger ist.
WĂŒrde sie es verstehen, hĂ€tte sie wie jeder gute Kaufmann ein Kostenrechnung, die beide Abteilungen getrennt betrachtet und zusĂ€tzlich interne Leistungen darstellt. Am Ende stĂŒnden Auswertungen wie zwischen Kommune und freien TrĂ€gern... Leider haben es offensichtlich viele Kommunen trotz EinfĂŒhrung der Doppik nicht geschafft eine gewisse betriebswirtschaftliche Betrachtung einzufĂŒhren, schade aber damit muss man wohl leben.

Ob man dann beim TrĂ€ger( Kommune oder Freie) fiktive oder tatsĂ€chliche berĂŒcksichtigt ist reine Geschmackssache bzw. Eine Frage von belastbaren Informationen, meine Meinung habe ich ja schon geĂ€ußert, aber im Ergebnis werden beide gleich behandelt.

Schöne GrĂŒĂŸe


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