Gelingende ÜbergĂ€nge

Das Gelingen der tĂ€glichen ÜbergĂ€nge zwischen Hort und Grundschule ist fĂŒr die Bildungsbiografie der Kinder von großer Bedeutung und ein Anliegen dieses Orientierungsrahmens. Von gelingenden tĂ€glichen ÜbergĂ€ngen kann dann gesprochen werden, wenn ein Kind sich in Grundschule und Hort wohlfĂŒhlt, wenn es die gestellten Anforderungen bewĂ€ltigen und die Bildungsangebote fĂŒr sich
nutzen kann.
Den Kindern gelungene tĂ€gliche ÜbergĂ€nge zu ermöglichen, wird hier als eine gemeinsame Aufgabe von Horten und Grundschulen dargestellt, an der auch die Kinder und ihre Eltern beteiligt sind. Von LehrkrĂ€ften und sozialpĂ€dagogischen FachkrĂ€ften verlangt die Aufgabe ein gemeinsames Gestalten auf Augenhöhe unter Achtung der Erfahrungen wie auch der Entwicklungsaufgaben von Kindern,
damit Bildungsprozesse anschlussfĂ€hig werden. Das Gestalten der ÜbergĂ€nge vollzieht sich auf der planerisch-konzeptionellen, der organisatorisch-koordinierenden und der Umsetzungsebene.

Moderatoren: Detlef Diskowski, Susanne Scheib, rogerprott, Ulrike Klevenz, Anna K. Ohm, Bettina Stobbe

Kita-OPR
BeitrÀge: 1
Registriert: 30.06.2016, 14:28

Gelingende ÜbergĂ€nge

Beitragvon Kita-OPR » 01.07.2016, 09:03

Im Juni diesen Jahres fand sich die Hort - AG des Landkreises OPR erstmalig zusammen.

„Wir – 16 TeilnehmerInnen - haben uns in Kleingruppen zum Thema „Gelingende ÜbergĂ€nge zwischen Hort und Grundschule gestalten“ verstĂ€ndigt. Im regen Austausch wurde deutlich, dass die QualitĂ€tsmerkmale ineinander greifen und wir uns immer wieder in der "Querdiskussion" - der QualitĂ€tsmerkmale 1 - 6, wiederfanden.

Fazit der ersten Runde:
Es gab und gibt unterschiedliche Erfahrungen zum Thema und kommt stark auf den Standort, die Kooperation und die GrĂ¶ĂŸe des Hortes an.
Die Gestaltung eines "schonenden" Übergangs gelingt ĂŒberwiegend gut. So werden z.B. die Kinder aus der Schule abgeholt und die sich daraus ergebenden Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Lehrern und Erziehern regelmĂ€ĂŸig und intensiv genutzt.
Sehr gute Erfahrungen reflektiert eine TN mit dem Hausaufgabenkonzept. Vereinbarungen zwischen Schule und Hort wurden gleichberechtigt besprochen und verbindlich festgehalten. Hieraus könnte eine Forderung entstehen, dies verbindlich aufzunehmen.
Ein sich wiederholender Diskussionsschwerpunkt ist die "Essenssituation" am Mittag bzw. die in vielen Einrichtungen damit verbundenen organisatorischen Probleme. Oft bleibt ungenĂŒgend Zeit fĂŒr eine entspannte Mittagssituation und es bestehen unterschiedliche Ansichten zwischen Schule und Hort im Umgang mit der Gestaltung und der ZustĂ€ndigkeit wĂ€hrend dieser Phase.
Teamwork, gemeinsame Dienstberatungen, Terminabstimmungen fĂŒr die langfristige Planung sowie Reflektion der bestehenden Kooperation (auf „Augenhöhe“) gestalten sich hĂ€ufig schwierig und werden nicht als die Grundlage gelingender ÜbergĂ€nge verstanden.

Hierzu sollte klar in den Plan aufgenommen werden, dass ein guter Übergang nur als Team funktionieren kann und beide Seiten bereit sein sollten respektvoll und die Leistung des jeweils Anderen achtend zusammenzuarbeiten.

Hort AG Landkreis OPR

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