Baustein 3: Die Gruppe der Gleichaltrigen

Mit der fortschreitenden Überwindung der Abhängigkeit von den Erwachsenen wird der Status in der Gleichaltrigengruppe für jedes Kind zu einem Indikator des Wohlbefindens. Mädchen und Jungen finden (zu) sich, auch indem sie sich von den Erwachsenen abgrenzen. Erzieherinnen werden dadurch nicht unwichtig. Im Gegenteil müssen sie harte Belastungsproben aushalten, wenn Mädchen und Jungen ihre Autonomie betonen, indem sie sich dem von Erwachsenen organisierten Leben in unkontrollierte Nischen entziehen. Kinder testen Erzieherinnen in Konfliktsituationen und beurteilen ihr Verhalten mit den in dieser Lebensphase besonders strengen Moralmaßstäben. Erzieherinnen wirken weniger direkt auf die Kinder ein; sie organisieren deren „soziale Kontakträume“.

Moderatoren: Anna K. Ohm, Bettina Stobbe, Ulrike Klevenz, Detlef Diskowski, rogerprott

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